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Die tollen Tage am Gardasee

[] Administrator (jurabiker2011) am 12 Oct 2012
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1. Ausfahrt Rifugio Grassi im Team

An diesem ersten Tag habe ich keine so gute Erinnerungen. Das lag nicht an der Route, nein, sondern an meiner schlechten Verfassung. Erst lange nach dem Start habe ich mich stabilisiert und war ganz glücklich, dass ich nicht aufgegeben habe. Oben an der Capanna Grassi  angekommen, waren zwar 1140 Höhenmeter bewältigt und auch ein Stück weit der innere Schweinehund. Die Belohnung für das Durchhalten war ein prima Sonnenschein, ein eindrucksvolles Tal, liebevoll hergerichtetes Essen und auf der anspruchsvollen "Abfahrt" ein toller Blick auf Riva. Was will ein Mountainbiker mehr?

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2. Ausfahrt  zum Nota Pass im Team

Zuerst haben wir uns eine "Fahrt" über den See gegönnt! In Limone stiegen wie auf Schiff um, in Riva gingen wir von Bord. Ab da war "Schluss mit Lustig", an der Felsküste entlang schlängelten wir uns hoch nach Pregasina. Was folgte war ein herzhafter Anstieg hoch zum Pass Rochetta. Am Nota - Pass angekommen haben schon 1400 Höhenmeter zu Buche geschlagen, das war aber noch nicht alles! Bevor es aber auf dem Nota Pass wieder nach unten ging gönnten wir uns eine ordentliche Pause im  Alpenvereins-Haus. Auf einem Super Trail, ehemalig Militärweg, fuhren wir runter nach Vesio. Dort hat mich dann der Teufel geritten, die "Mannschaft kehrte heim nach Tremosine, ich musste noch zu meinem Freund Paolo runter nach Limone. Der Empfang bei Paolo war wie erwartet überschwänglich. Mein Heimweg ließ sich "biken", am Abend standen 75 km und ca. 2000 Höhenmeter auf meinem GPS-Gerät, und so fühlte ich mich auch. Ein bisschen stolz war ich ab dann doch auf mich, das hätte ich mir nach dem durchwachsenen Auftakt gar nicht zugetraut.    

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3. Ausfahrt geplant mit Paolo

Über das Schaudertal düste ich runter zum Gardasee, Richtung Hotel Limone. Mein Freund Paolo empfing mich mit einer Küchenschürze um die Hüfte. Alles klar, leider wurde diese Ausfahrt nur zu einer Solo-Tour, denn Paolo war wieder Mal sehr beschäftigt und hatte keine Zeit. Er macht also nicht nur die Zimmerreservierungen, nein, er steht auch noch jeden Tag in der Küche, er ist ein echter Workaholic. Ein Gutes hatte das Ganze, meine Anfrage auf ein abendliches Mehrgänge-Menü bei ihm im Hotel Limone, war für Paolo eine willkommene Gelegenheit seine Kochkünste uns zu demonstrieren. Das Abendessen war "festgezurrt", nur ich musste mich allein auf den Weg machen.  Mein Ziel an diesem Tag war das Tal San Michele, ein Anstieg, der zu den Wasserfällen führt und am Ende mit dem traditionellen Tremalzo oben zusammenstößt. Die Strecke führt durch ein sehr Abseits gelegenes Tal. Die Eindrücke sind jedoch wild romantisch. Nach den 2000 Höhenmeter vom zweiten Tag hatte ich noch schwere Beine und kehrte kurz vor den Wasserfällen um. Nach 1570 Höhenmeter war mein "Aku leer" und ich ließ es heimwärts rollen. Das war gut so, denn am nächsten Tag stand der Monte Baldo auf dem Programm.

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4. Ausfahrt zum Monte Baldo

Endlich sollte es so weit sein, viele, viele Jahre erkunde ich die Bike-Region Gardasee und noch nie war ich auf dem Monte Baldo? Geplant war der Aufstieg von Malcesine zum Baldo hoch, per Gondelbahn zu bewerkstelligen. Trotz der Erleichterung "Bahnfahrt" warteten auf uns 50 Kilometer und über 900 Höhenmeter. Die Vorfreude war groß, die Ernüchterung folgte schlagartig beim Ausstieg aus der Gondel auf 1700 Meter "über Meer". Fünf Grad Celsius und kein Sonnenschein und das alles mit kurzer Hose :-(? Wieder war es das Team, das mich aufmunterte und mich damit erneut in die Spur bracht. Es vorweggenommen, ich habe es nicht bereut, viele schöne Eindrücke von einem mächtigen Massiv, von abgeschiedenen Almen, wild romantisch. Schnell waren die Frostbeulen vergessen! Die unendlich lange Abfahrt von der Bocchetta di Noel ( 1670 Hm) zurück nach Malcesine und runter zum See war ein einziger Genuss. Der Gardasee in einer ganz neue Perspektive, denn ich kenne den See nur aus der Sicht von Limone oder dem Hochtal Tremosine.

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5. und letzte Tour von Riva zum Lago di Ledro

Es war Samstag und es galt langsam Abschied zu nehmen vom Gardasee. Thomas und ich haben uns für eine kurze Tour zum Ledrosee entschieden. Dies sollte zum Ausklang eine Genießer-Tour werden. Der Anstieg zum See in der Tal-Rinne hoch, vorbei an typisch italienischen Dörfern, an Biacesa, an Pré und an Legos. Die Zeit zu  einer entspannten Einkehr am See, die leisteten wir uns natürlich. Der Downhill zurück nach Riva war "steinig" und forderte nochmal unsere ganze Konzentration. Es war vollbracht, nach "getaner Arbeit" wendeten wir uns mit einem zufriedenen Gefühl wieder unserer Heimat zu.   

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Zuletzt geändert am: 29 Jun 2013 um 21:54

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